Überfischung betrifft uns alle!

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Riesige Fabrikschiffe plündern die Ozeane. Die Folge: Leere Meere und leere Teller. Wir beteiligten uns an der Fotoaktion zur Forderung einer nachhaltigeren und fairen Fischerei, welche verantwortungsbewusst die großen Fischereikonzerne zu Gunsten der regionalen Fischer beschränken und dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Fischbestände und damit auch der Artenvielfalt unserer Meere beitragen soll. Konkret bedeutet das, dass wir von den EU-Fischereiministern fordern, ihre Fanquoten den Beständen entsprechend festzulegen. Die Fangflotten der EU sind in der Lage, erheblich mehr Fisch zu fangen, als durch die natürliche Vermehrung nachwachsen kann. Dies führte über die letzten Jahre zu einer massiven Überfischung unserer Ozeane: über 90 Prozent der Speisefischbestände sind überfischt oder werden bis an ihre Grenzen ausgebeutet, während die lokalen Kleinfischer, die zum Teil wesentlich nachhaltiger fischen, um ihre Existenz kämpfen. 

Schuld an dieser Misere haben Regierungen, welche die Fangquoten jahrelang entgegen aller wissenschaftlichen und ökologischen Vernunft festlegten sowie die großen Feischereiunternehmen, welche diese Regelungen schamlos ausnutzen und viele Fischarten nahezu ausrotteten.

Gegen diese Missstände können auch Sie ein Zeichen setzen: Laden Sie sich das Motiv hier runter und machen auch Sie ein Foto für die Zukunft unserer Fischressourcen. Anschließend können sie es in den sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #fishfairly teilen.

Und: Unterzeichen Sie unsere Petition für eine nachhaltige Fischerei!

Weitere Infos finden Sie auch im aktuellen Report Fischereimonster - Der Fluch der Meere

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