Schwarzbuch Kohle

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11.04.2013 - Schwarzbuch Kohlepolitik: Freunde der Kohle aufgespürt

Kohle ist der Klimakiller Nummer eins. Kein anderer Energieträger belastet das Weltklima mit derart viel Kohlendioxid. Die Erde erwärmt sich, mit katastrophalen Folgen. Giftige Emissionen aus Kohleschloten wie Schwefeldioxid, Stickoxide, Ruß und Staubemissionen bilden in der Luft Feinstaub. Die kleinsten Teilchen dringen beim Einatmen tief in die Lunge und Blutgefäße ein und können den Organismus schädigen. Atemwegserkrankungen, Herzinfarkte, Lungenkrebs oder Asthmaanfälle sind die Folge. Außerdem ist klar: Wir brauchen den Ausstieg aus der Kohlekraft als Motor für die Energiewende. Nur wenn die alten Kohlekraftwerke schrittweise abgeschaltet werden, können die Erneuerbaren Energien ihr Potenzial entfalten. Jenen unerschöpflichen und umweltfreundlichen Energiequellen gehört die Zukunft, nicht der Kohle. Trotzdem tut sich die Politik schwer mit einem Kohleausstieg. Warum ist das so? Weil ein halbes Jahrhundert lang die Kohle ein Garant für wirtschaftlichen Aufschwung war. Und weil dieses halbe Jahrhundert Spuren und Seilschaften zurückgelassen hat, auch wenn die Kohle heute nicht mehr zeitgemäß ist. Wie tief reicht also die Verflechtungen von Politik und Kohleindustrie? 45 Portraits deutscher Kohle Freunde findet ihr in unserem neuen Report: Schwarzbuch-Kohleindustrie.pdf.

Aus dem Inhaltsverzeichnis, u.a.:

  • Die SPD und die Kohle
  • Die CDU und die Kohle
  • Die Linke, Die Grünen und die FDP in der Kohlefrage
  • Namensregister
  • Quellenverzeichnis

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