Rainbow Warriors

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Ulm, Samstag, 24.09.2011 - Diesen Samstag wurde im Rahmen des Uebermut-Filmfestivals Der Film Rainbow Warriors of Waiheke Island von Suzanne Raes gezeigt. Der Film beleuchtet die Gründungsgeschichte von Greenpeace und den erstan Aktionen auf der Rainbow Warrior I bis hin zu ihrem tragischen Ende und was die damalige Besatzung bewegte, sich für die Umwelt und den Frieden einzusetzen.

Mehr zum Film:

Niederlande 2009, 89 Min., FSK 12
Regie: Suzanne Raes

Die "Rainbow Warrior" setzt 1978 Kurs auf Island. Es ist die erste von vielen Missionen, auf denen die junge Crew ihr Leben riskieren wird. Bis Mitte der 80er Jahre ist das legendäre Schiff von Greenpeace im Einsatz. Die Mannschaft durchkreuzt die Schussbahn von Walfängern, legt sich mit Atommüll-Frachtern an und demonstriert am Mururoa-Atoll gegen Nukleartests. Für ihre Verwegenheit werden die Aktivisten gefeiert wie Rockstars.

Und heute? In der Dokumentation blicken die Öko-Idole zurück, stolz und selbstkritisch. Das tragische Ende der "Rainbow Warrior" lässt sie noch immer nicht los: 1985 legt das Schiff im Hafen von Auckland an. Nächstes Ziel: das Mururoa-Atoll, wo Frankreich neue Atomtests plant. Einheimische in Auckland empfangen die Crew jubelnd. Drei Tage später gehen an Bord zwei Bomben hoch. Ein Fotograf, der die Gruppe begleitet, ertrinkt in seiner Kabine. Das Attentat, so stellt sich bald heraus, war das Werk des französischen Geheimdienstes. Für die sechs Crewmitglieder erster Stunde wird die Gewalttat zum Wendepunkt. Sie versenken die zerstörte Rainbow Warrior als künstliches Riff und schließen mit dem schmerzlichsten und aufregendsten Kapitel ihres Lebens ab.

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