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Ulm, 16.09.2014 - Glyphosat ist der am meisten eingesetzte Wirkstoff in Pestiziden und das trotz der teils verherenden Auswirkungen auf die Gesundheit und auf die Umwelt! Z.T. sind Rückstände von Glyphosat auch in Blut und Urin von Mensch und Tier sowie in Lebensmitteln nachzuweisen. Ebenso ist das Kälber- und Rindersterben durch Botulismus sowie Missbildungen an Ferkeln in Dänemark auf Glyphosat in Futtermitteln zurückzuführen. Dies konnte Prof. em. Monika Krüger, Direktorin des Instituts für Bakteriologie und Mykologie der veterinärmedizischen Fakultät an der Universität Leipzig, in ihren Studien nachweisen, worüber sie die BesucherInnen ihres Vortrages am 16.09. im Haus der Begegnung aufklärte.

Auch der Einsatz grüner Gentechnik hatte eine massive Steigerung der Anwendung von Glyphosat zur Folge, anstelle des vielfach gepriesen Verzichts auf Pestizide durch den Anbau von GMOs.

Vor dem interessanten Vortrag gab es noch einen kleinen Markt mit ökologisch und nachhaltig produzierten Lebensmitteln, garantiert frei von Glyphosat, mit dabei waren auch wir und gaben den Ulmerinnen und Ulmer unsere Pestizid- und Gentechnikratgeber mit auf den Weg, um sie für den Kauf nachhaltiger Lebensmittel zu rüsten!

Weitere Infos zum Vortrag und der Veranstaltung auf der Seite des Bündnisses für eine gentechnikfreie Region (um) Ulm unter http://www.genfrei-ulm.de/2014/10/prof-monika-kruger-glyphosat-agrogentechnik-und-die-zukunft-der-landwirtschaft/

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