Klima-Kohle-Demo in Köln/Berlin

Media

Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!

Unter diesem Motto demonstrierten am Samstag, 1. Dezember, ungefähr 36.000 Menschen parallel in Köln und Berlin. Wir Ulmer waren natürlich vertreten: Auch mehr als 12 Stunden Hin- und Rückfahrt nach Köln zum Deutzer Werft konnten uns nicht davon abhalten, für unseren schönen blauen Planeten einzutreten. Unsere Forderungen:

  • Das Pariser Klimaabkommen umsetzen: Klimaziele verschärfen und faire Unterstützung für arme und am stärksten von den Folgen betroffene Länder im Kampf gegen den Klimawandel.

  • Die Hälfte der Kohlekraftwerkskapazitäten in Deutschland abschalten – und zwar so schnell, dass das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 noch erreicht wird.

  • Ein gesetzlicher Fahrplan für einen schnellen Kohleausstieg, mit dem das Pariser Klima-Abkommen und die nationalen Klimaziele eingehalten werden.

  • Der sofortige Stopp aller Pläne für neue Kohlekraftwerke, Tagebaue und -erweiterungen.

  • Die zielgerichtete Unterstützung der Beschäftigten und eines sozialökologischen Strukturwandelprozesses in den betroffenen Kohle-Regionen.

 

Die Weltklimakonferenz in Katowice ist gleichzeitig mit der Arbeit der Kohlekommission Anlass für die deutschlandweiten Proteste. Da die Bundesregierung es nicht schafft, ihre Klimaschutzziele zu erreichen und trotzdem weiter trödelt, wird sie mit leeren Händen nach Polen fahren. Wir möchten nicht weiter zusehen, wie die Energiewende herausgezögert wird! Nun wurde selbst die Kohlekommission, die eigentlich bis Dezember Ergebnisse liefern sollte, verzögert und wird daher erst im neuen Jahr (2 Monate später!) ihre Arbeit beenden. Ob dann ein konkreter Plan für einen schnellen Kohleausstieg mit sozialverträglichen Mitteln steht, ist fraglich. Und das, nachdem der IPCC der Menschheit nur noch 12 Jahre gegeben hat, um die Erderhitzung aufzuhalten.

Deshalb kämpfen wir weiter für die Energiewende!

Unterstützt uns, mit einem Like auf Facebook, Twitter oder einer Spende!

 

Danke an dieser Stelle auch an den BUND-Ulm, der den Bus in den Norden organisiert hat.