Fotoaktion für Klimaschutz

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Ulm, 04.04.2014 - Der Chemiekonzern Dow Chemical will in Stade bei Hamburg ein neues Kohlekraftwerk bauen: Das hat mit Energiewende geschweige denn Klimaschutz nichts zu tun! Daher protestiert Greenpeace Hamburg vehement gegen dieses klimafeindliche und unsinnige Vorhaben.

Für uns war es natürlich klar, dass wir unsere Freunde aus Hamburg in ihrem Protest unterstützen und beteiligten uns deshalb an ihrer Foto-/Videoaktion gegen den Kraftwerksbau, denn egal, wo Kohleenergie erzeugt wird, ob nun im hohen Norden oder im Süden Deutschlands, Energie aus Kohle gefährdet das Klima und damit die Biodiversität und Lebensgrundlagen von Mensch und Natur, sowie die Gesundheit von Menschen: Nicht nur CO2, auch mehrere Tausend Tonnen Schwefel – und Stickoxide, sowie mehrere Hundert Tonnen Schwermetalle wie Blei, Arsen und Quecksilber belasten künftig  zusätzlich die Atmosphäre! Die Greenpeace-Studie „Tod aus dem Schlot“ belegt, dass der Schadstoffausstoß des Kohlekraftwerks Stade jährlich zu 75 Todesfällen und über 16.800 krankheitsbedingt ausgefallenen Arbeitstagen führen würde. Den Preis für das Kohlekraftwerk zahlen die Menschen mit ihrer Gesundheit – nicht nur in Stade. Wir fordern eine konsequente Umsetzung der Energiewende und den Umstieg auf erneuerbare Energien!

Für Stade fordert Greenpeace Hamburg mit anderen Umweltverbänden als Alternative den Bau eines klimaverträglichen Gas- und Dampfkraftwerks mit Kraft-Wärme-Kopplung. Das Chemieunternehmen Dow könnte seinen Standort damit genauso gut mit Strom und Wärme versorgen und den Vorwärtsgang für den Klimawandel einlegen.

Das fertige Protestvideo kann man sich hier unter ,,Video" anschauen, na wer entdeckt uns? :)