Ein Kraftwerk, das keiner will

Media

Auf der Welt und damit auch für uns bei Greenpeace tut sich momentan jede Menge. Während den einen in Zeiten von Corona völlig klar ist, dass wir in vielen Punkten ein Umdenken brauchen, arbeiten andere immer noch an umweltschädlichen Projekten weiter. Ein ganz furchtbares ist das Kohlekraftwerk Datteln 4, das eigentlich keiner braucht, aber trotzdem ans Netz gehen soll. In einem Video hat Greenpeace die wichtigsten Fakten dazu erklärt (Reiter oben neben dem Bild), außerdem haben wir schon eine Unterschriftenliste gegen das Vorhaben eingereicht. Wer noch weiter sammelt, ist der BUND. Hier könnt auch ihr euch noch eintragen, um diesen Wahnsinn zu stoppen (siehe Link unten).

Sprachlos macht uns auch das geplante Mercosur-Abkommen mit Brasilien, Uruguay, Argentinien und Paraguay. Es sieht vor, die Zölle auf Agrarprodukte wie Rind- und Geflügelfleisch, Zucker sowie Bioethanol zu senken. Produkte, für die in Südamerika großflächig Wälder abgeholzt werden. Dabei wurde in den vergangenen Wochen so oft thematisiert, dass die Abholzung gerade auch die Ausbreitung von Viren wie Corona fördern kann. Auch dafür sammeln wir Unterschriften: Wir wollen verhindern, dass der Killerdeal ratifiziert wird (siehe Link unten).

Ein Glück, dass es auch positive Signale gibt. Greenpeace und andere Organisationen machen mobil für eine Förderung des Radverkehrs, weil momentan einige aufs Rad umsteigen. In Stuttgart wurden jetzt zwei neue, provisorische Radwege angelegt. Auch in Ulm und Neu-Ulm wird es am 23. Mai eine Aktion geben. Wir wollen ebenfalls temporäre Radstraßen aus dem Boden stampfen - verbunden mit der Hoffnung auf einen langfristigen Erfolg.

Weiterführende Links

Hier könnt auch ihr gegen Datteln 4 unterschreiben
Und hier gegen das Mercosur-Abkommen