Detox: Chemie in der Kleidung!

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Ulm, 24. November 2012 - An diesem Samstag informierten wir die Ulmer in der Bahnhofsstraße über den Einsatz schädlicher Chemikalien für Modemarken.

Greenpeace hat 141 Kleidungsstücke aus 29 Ländern von unabhängigen Laboren auf schädliche Chemikalien untersuchen lassen und die Ergebnisse in dem aktuellen Report „Giftige Garne“ veröffentlicht.1 Die getesteten Textilien stammen von Armani, Benetton, C&A, Calvin Klein, Diesel, Esprit, Gap, H&M, Jack&Jones, Levi’s, Mango, Metersbonwe, Only, Tommy Hilfiger, Vero Moda, Victoria’s Secret und Zara.

In Produkten aller führenden Modemarken wurden Rückstände von Nonylphenolethoxylaten (NPE) festgestellt, die zu giftigem Nonylphenol in Gewässern abgebaut werden. Greenpeace fand ebenfalls hormonell wirksame Weichmacher (Phthalate) und krebserregende Amine aus Azofarbstoffen.

Die Ulmer Verbraucher hatten vor Ort die Möglichkeit, ihren Wunsch nach giftfreien Textilien mit Protestpostkarten an ihre Lieblingsmodemarke zu richten und erhalten den neuen kostenlosen Greenpeace-Einkaufsratgeber zu Textilien.

Einen Erfolg konnte Greenpeace nun auch schon vermelden: Schon nach acht Tagen kontinuierlichen Protests hat sich der weltgrößte Modeproduzent aus Spanien, ZARA, dazu verpflichtet, seine zukünftige Mode zu entgiften! Mehr Infos finden Sie hier!

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