Gemeinwohl hat Vorfahrt

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Ulm, 18.04.2015: Unter dem Slogan ,,Gemeinwohl hat Vorfahrt " gingen in Ulm 1200 Menschen auf die Straße, um ein Zeichen gegen TTIP zu setzen. Da am 20.04. die neunte Verhandlungsrunde beginnt, wird es Zeit, dass nun endlich die Interessen der BürgerInnen berücksichtigt werden und nicht nur die der Konzerne! Daher gingen allein in Deutschland tausende Menschen auf die Straßen.

 

Doch nicht nur in Deutschland, auch in 44 weiteren Ländern gingen Freihandelsgegner für rund 700 Aktionen auf die Straße; Deutschland war mit mehr als 230 Aktionen dabei. In Österreich demonstrierten rund 22.000 Menschen, mehrere Tausend waren es in Brüssel. Greenpeace-Aktivisten beteiligten sich in über 50 Städten an den Protesten; in Marburg bildeten rund 100 Demonstranten als menschliches Banner den Schriftzug „No TTIP“.

Etwa 4000 Menschen verbanden in Berlin Hand in Hand die Vertretung der EU-Kommission mit der kanadischen und der US-amerikanischen Botschaft. „Wir sind begeistert, wie viele Menschen sich uns angeschlossen haben“, sagt Jana Light, die bei der Menschenkette dabei war. Die Motivation aller Teilnehmer sei klar: „Wir wollen nicht, dass die Abkommen über unsere Köpfe hinweg verhandelt und entschieden werden.“

Allein in Ulm folgten 1200 Freihandelsgegner dem Aufruf, vom Einsteindenkmal über die Innenstadt bis zum Münsterplatz zogen sie begleitet von Traktoren durch Ulm um den Verhandelnden klar zu machen: Wir wollen kein TTIP - Gemeinwohl hat Vorfahrt! Am Münsterplatz angekommen folgte der Demo eine Kundgebung, in der die Positionen der UlmerInnen zu TTIP nich einmal klargestellt wurden. 

Auch wir waren mit dabei; wie Greenpeace zu den Freihandelsabkommen steht und was wir fordern, jst hier nachzulesen: http://www.ulm.greenpeace.de/artikel/stoppt-ttip-und-ceta

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